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 Dezember 2008

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Dezember 2008: 144,0 (+1,1)


 

Nach dem Start bei 139,2 im Juli 2008 ist der EWK-Volkszornindex zum Jahresende erneut um 1,1 Punkte gestiegen und erreicht damit den neuen Spitzenwert von 144,0.
Diese Veränderung resultiert daraus, dass die Einschätzung der aktuellen Lage noch einmal zu deutlich schlechteren Werten geführt hat, während bei den Zukunftserwartungen, die ja bereits sehr negativ gesehen werden, nur eine minimale weitere Verschlechterung zu verzeichnen war.

 

 


Erneut unterscheiden sich die Ergebnisse der anonymen Abfrage von den Ergebnissen aus der Befragung der registrierten Teilnehmer. Der Gesamtwert hat sich hier leicht auf 142,2 verbessert. Das resultiert daraus, dass die aktuelle Lage von den anonymen Teilnehmern etwas günstiger beurteilt wurde, als bei der letzten Auswertung, während die Zukunftsaussichten etwas negativer eingeschätzt werden.

Der durchschnittliche Punktwert für die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei den registrierten Teilnehmern nun bei 952, bei den anonymen Teilnehmern bei 931 von 1000 möglichen Punkten. Die Zukunftsaussichten werden von den registrierten Teilnehmern mit 929, von den nicht registrierten Teilnehmern mit 912 von 1.000 Punkten angegeben.

Zur Erinnerung:
1000 Punkte in beiden Abfragen ergeben den maximalen VZi von 150,0


Die Zusatzfrage im Dezember

stand erneut Zeichen der Wirtschafts-, Finanz- und Währungskrise. Allerdings lag der Focus der Frage diesmal auf der Beurteilung der Rolle der Bundesregierung.

Wir wollten einerseits wissen, wie die Effektivität von Merkels Krisenmanagement eingeschätzt wird, zum anderen fragten wir nach, welche Mitschuld der Regierung an der Krise angelastet wird.

 

 

Merkels Krisenmanagement
im Spiegel von
Antides:

 


Was taugt das Krisenmanagment der Bundesregierung?

 1,5 %

Zustimmung
0,5 % meinen: Besser als nichts
1,0 % gaben an: Das ist genau das, was wir brauchen.
0,0 % kamen zu der Einschätzung: Es wird genau das getan, was möglich ist.

98,5 %

Ablehnung
1,0 % sehen nur übertriebenen Aktionismus
23,0 % halten die Maßnahmen für zögerlich und kleinkariert
24,5 % sehen nur sinnlose Geldverschwendung
50,0 % meinen, die Maßnahmen begünstigen die Falschen


Welche Mitschuld trägt die Regierung an der Krise?



 40,0 %  Die Regierung ist zu 100% schuld an den Krisenproblemen in Deutschland.
49,5 %  Die Regierung ist zu mindestens 50% mitschuldig.
2,5 % Die Regierung ist nur in geringem Umfang mitschuldig.
 
8,0 % Die Regierung ist zwar nicht mitschuldig, aber nur wenig hilfreich.
   
 0,0 % Die Regierung ist vollkommen unschuldig an der Krise
 0,0 % Die Regierung ist ein Stabilitätsfaktor von vielen.
 0,0 % Die Regierung bringt die einzige wirkliche Hilfe


Wertebasis

Am 19. Dezember 2008, 9.00 Uhr wurde dieErfassung der Einzeldaten zum EWK-Volkszornindex Dezember 2008 abgeschlossen. In diesem Zeitraum wurden aus dem Kreis der registrierten Teilnehmer 192 gültige, vollständige und doublettenfreie Antworten abgegeben.

An der anonymen Online-Umfrage beteiligten sich im Erfassungszeitraum August 463 Personen.


persönliche Anmerkung

Die Ursachen für den hier gemessenen und sichtbar gemachten Volkszorn sind vielgestaltig. Seit etlichen Jahren versuche ich, über meine Veröffentlichungen im Internet darauf aufmerksam zu machen und Wege aufzuzeigen, die Spannungen aufzulösen. Meine Grundüberzeugung lautet: Wir müssen es schaffen, eine Mehrheit der Demokraten zu organisieren, die in der Lage ist, sich ihren Staat als ihren "Servicebetrieb" zum allgemeinen Nutzen zu organisieren.

Ich möchte Sie heute noch einmal bitten, für die Seite Antides und den Volkszorn-Index zu werben, den Link auf die Seiten weiterzugeben, und, falls Sie nicht längst geschehen, sich für die Teilnahme an der qualifizierten Befragung zu registrieren.

Mit besten Grüßen
Egon W. Kreutzer

 

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